Update Corona Virus Empfehlungen aus dem Landeskirchenamt

vom von Axel Bruning, Kategorie: Gottesdienste

Liebe Leserinnen

Der Kreis Herford und die Kommunen haben zur Zeit alle öffentlichen Veranstaltungen über 100 Personen abgesagt.

Über Gottesdienste mit mehr als 100 Teilnehmern muss gesprochen und abgestimmt gehandelt werden.

Betroffen sind in Westkilver besonders der geplante Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden am 22.3. und evtl. die Konfirmationen Ende April und Anfang Mai. Es muss abgewartet werden, wie die verschärften Schutzmaßnahmen bis dahin wirken. Nach jetzigen Stand müssen sie aber, wenn sie zu den geplanten Terminen durchgeführt werden, in sehr kleinem Rahmen durchgeführt werden. Eine Verschiebung in den Sommer ist nicht mehr auszuschließen.
Der Vorstellungsgottesdienst kann zur Zeit nur mit Eltern gefeiert werden. Evtl wird um 11.15 Uhr auch nur das Foto gemacht.

Wir bitten um Verständnis.

Ihr Axel Bruning

Bielefeld, 12.03.2020
Aus dem Landeskirchenamt!
Gottesdienste in Kommunen, die ein Veranstaltungsverbot verhängt haben

Inzwischen haben erste Kommunen generelle Veranstaltungsverbote verhängt. Diese betreffen oftmals auch Gottesdienste. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kommune, ob es entsprechende Verbote gibt, an die Sie sich halten müssen. In manchen Kommunen sind auf Antrag beim zuständigen Gesundheitsamt Ausnahmen möglich, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Bitte schauen Sie hier mit Augenmaß, wo es sinnvoll ist, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen.

Darf ich noch taufen?

Sprechen Sie mit den Eltern des Täuflings und wirken sie darauf hin, dass die Taufe möglichst verschoben wird. Es wird sicher auch im Interesse der Tauffamilie liegen, dass besonders gefährdete Personen (zum Beispiel die Großeltern des Täufling) nicht unnötig einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden. Wenn die Kommune ein generelles Veranstaltungsverbot verhängt hat, dürfen auch keine Gottesdienste mit Taufen stattfinden. Ausnahmen sind eventuell möglich (siehe oben: Gottesdienste in Kommunen, die Veranstaltungsverbot verhängt haben)
Dürfen Trauungen stattfinden?

Wenn die Kommune ein generelles Veranstaltungsverbot verhängt hat, dürfen auch keine Trauungen stattfinden. Ausnahmen sind eventuell möglich (siehe oben: Gottesdienste in Kommunen, die Veranstaltungsverbot verhängt haben). Wenn es (noch) kein Veranstaltungsverbot in Ihrer Kommune gibt, prüfen Sie bitte gemeinsam mit dem Brautpaar, ob es möglich ist, die Trauung zu verschieben. Es wird sicher auch im Interesse des Brautpaares sein, dass besonders gefährdete Personen (zum Beispiel die Eltern oder Großeltern des Paares) nicht unnötig einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden.

Wenn es nicht möglich ist, versuchen Sie bitte gemeinsam mit dem Brautpaar, die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so klein wie möglich zu halten und beachten Sie bitte die Sicherheitshalten Sie sich bitte an die von den Behörden empfohlenen Schutzmaßnahmen (Verzicht auf Begrüßung durch Handschlag, Abstand zu anderen, Vorkehrungen persönlicher Hygiene etc.). Personen mit Symptomen von Erkältung oder grippalen Infekten oder mit Kontakt zu Träger des Corona-Virus sollen durch öffentliche Mitteilung im Vorfeld gebeten werden, auf eine Teilnahme zu verzichten.
Dürfen Trauergottesdienste stattfinden?

Bitte beachten Sie auch bei Trauergottesdiensten die von den Behörden empfohlenen Schutzmaßnahmen (Verzicht auf Begrüßung/Kondolieren durch Handschlag bzw. Umarmung, Abstand zu anderen, Vorkehrungen persönlicher Hygiene etc.). Zusätzlich Personen mit Symptomen von Erkältung oder grippalen Infekten oder mit Kontakt zu Träger des Corona-Virus sollen durch öffentliche Mitteilung im Vorfeld gebeten werden, auf eine Teilnahme zu verzichten. Eventuell ist es bei gutem Wetter möglich, den Trauergottesdienst direkt am Grab und nicht in der Kirche/Friedhofskapelle zu feiern.

Dort, wo von den Kommunen generelle Veranstaltungsverbote verhängt worden sind, muss es weiterhin möglich sein, in einem würdevollen Rahmen von einem Familienmitglied Abschied zu nehmen. Wir werden die Superintendentinnen und Superintendenten bitten, bei den Kommunen auf entsprechende Ausnahmeregelungen hinzuweisen. In jedem Fall sollte der Kreis der Teilnehmenden so klein wie möglich gehalten werden.